Dienststelle Gesundheit und Sport gesundheit.lu. ch

Testen in Betrieben, Institutionen und Schulen

Teilnahme

Viele Übertragungen mit dem neuen Coronavirus finden durch Personen ohne Symptome statt. Um diese Übertragungswege zu unterbrechen, sind verdachtsunabhängige und wiederholte Testungen erforderlich.

Luzerner Betriebe, Schulen und Institutionen haben die Möglichkeit, sich an wöchentlichen Testungen zu beteiligen und so einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Teilnehmen können alle Betriebe, Schulen und Institutionen im Kanton Luzern mit mindestens 4 testwilligen Mitarbeitenden. Organisationen mit weniger als 4 Personen haben die Möglichkeit, sich einmal in der Woche in einer Teststelle (Testzentrum, Apotheke, Arztpraxen) kostenlos testen zu lassen.

Die Teilnahme hat folgende Vorteile:

  • Als Ergänzung bestehender Schutzkonzepte schaffen die Tests zusätzliche Sicherheit für die Mitarbeitenden, Kund*innen sowie Gäste.
  • Mitarbeitende von Betrieben, die ihre Belegschaft wöchentlich testen, dürfen unter bestimmten Bedingungen während der Quarantäne weiterarbeiten.
  • Die Tests sind kostenlos.

Gemäss Bundesratsentscheid vom 26. Mai 2021, wird die Homeoffice-Pflicht für jene Betriebe, die einmal pro Woche testen, in eine Homeoffice-Empfehlung umgewandelt.

Kontakt
Für generelle Fragen
Telefon: 041 228 45 50 (Mo-Fr 8.00-12.00 und 13.30-17.00)
testen@lu.ch

Hotline für Fragen zur Durchführung
Telefon: 0800 79 28 24 (werktags, 8.00-18.00 Uhr)

Informationen und Anmeldung

Anleitung für die Registrierung zur Betriebstestung

  • Testen in Betrieben und Institutionen

    Ablauf der Tests in Betrieben und Institutionen

    Damit die Labors die grosse Menge der anfallenden Tests bewältigen können, müssen die Tests der Mitarbeitenden zu einem sogenannten «Pool» gemischt werden.
    Das Vorgehen ist wie folgt:

    1. Die Betriebe melden sich auf der kantonalen Website an.
    2. Die Betriebe registrieren sich auf der Plattform «Together We Test». Organisationen mit mehreren Standorten können sich pro Standort registrieren lassen.
    3. Die Betriebe bestimmen die Pool-Manager*innen und registrieren diese auf der Plattform. Jede/r Pool-Manager*in kann eine separate Postanschrift haben, etwa wenn diese unterschiedliche Filialen eines Betriebes betreuen.
    4. Der / die Pool-Manager*in bestellt das Testmaterial. Das Set beinhaltet in der Erstlieferung Schutzmaterial sowie Informationsmaterial.
    5. Der / die Pool-Manager*in verteilt die Test-Kits an die Mitarbeitenden.
    6. Die Mitarbeitenden geben ihre Speichelprobe ab und geben diese an den / die Pool-Manager*in zurück. Diese nehmen die Proben und bilden die Pools.
    7. Die Proben werden per Post ins Labor gesandt.
    8. Das Poolresultat wird dem / der Pool-Managerin*in mitgeteilt. Wurden die Mitarbeitenden bei der Poolbildung in der Plattform erfasst, werden diese automatisch auch über das Resultat informiert. Bei einem positiven Pool müssen sich die Mitarbeitenden einem weiteren PCR-Test unterziehen. Das Material dafür muss vom / von der Pool-Manager*in vorgängig bestellt werden.
    9. Die statistischen Daten und Abrechnungsdaten werden anonymisiert für den Kanton aufbereitet.

    Anstelle der gepoolten PCR-Tests ist auch die Durchführung von Antigen-Schnelltests möglich. Die Probe-Entnahme eines Antigen-Schnelltests ist durch eine medizinische Fachperson vorzunehmen. Das Aufgebot einer solchen Fachperson ist durch den Betrieb / die Institution eigenständig zu organisieren und zu bezahlen.





    Kontakt
    Für generelle Fragen
    Telefon: 041 228 45 50 (Mo-Fr 8.00-12.00 und 13.30-17.00)
    testen@lu.ch

    Hotline für Fragen zur Durchführung
    Telefon: 0800 79 28 24 (werktags, 8.00-18.00 Uhr)

  • Testen an Schulen

    Teilnahme

    Es nehmen die Schulen der Sekundarstufe I, die Gymnasien sowie das Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum an den Tests teil.

    Primarschulen nehmen nicht teil und können sich nicht anmelden.

    Für die Lernenden und Lehrpersonen sind die Tests freiwillig und kostenlos. 

    Vorbereitungen für Schulen

    • Die Schule organisiert die wöchentlichen Schultests.
    • Die Schule bestimmt einen oder mehrere Pool-Manager*innen.
    • Die Erziehungsberechtigten entscheiden, ob ihr Kind getestet werden darf. Sie füllen eine Einverständniserklärung aus und unterschreiben diese.
    • Jugendliche ab 18 Jahren und Erwachsene unterschreiben die Einverständniserklärung selbst.

    Wer nicht teilnehmen kann

    • Bei offensichtlichen Krankheitssymptomen sollen die Personen (Kinder, Jugendliche und Lehrpersonen) zu Hause bleiben. Die Klassentests sind zum Entdecken von minimal- oder asymptomatischen Personen gedacht.
    • Personen, welche innerhalb der letzten drei Monate an COVID-19 erkrankt waren, dürfen bis drei Monate nach der Erkrankung nicht an den Schultests teilnehmen. So sollen «falsch-positive» Pools vermieden werden.

    Ablauf der Tests an Schulen

    • Es werden PCR-Speicheltests verwendet (kein Nasen-Rachen-Abstrich).
    • Es wird wöchentlich getestet.

    Damit die Labors die grosse Menge der anfallenden Tests bewältigen können, werden die Tests der Schüler*innen zu einem sogenannten «Pool» gemischt. In einem ersten Schritt wird nur die gemischte Klassenprobe ins Labor gesendet.

    Bei einem positiv getesteten «Pool» werden die betroffenen Personen noch einmal - ebenfalls mit einem PCR-Speicheltest - einzeln getestet. 

    Erhobene Daten
    Es werden nur die Schule sowie Vorname und Name der Lernenden auf der Plattform erfasst. Diese Daten können von Systemadministratoren, und den jeweiligen Schulverantwortlichen und Pool-Manager*innen eingesehen werden.

    Dauer, bis die Resultate bekannt sind
    Der / die Pool-Manager*in wird in der Regel innert 24 Stunden über das Resultat der Klassenproben informiert.

    Bei Fragen
    Die Schulen wenden sich bei Fragen an die für sie zuständige Dienststelle des BKD. Lehrpersonen und Eltern wenden sich an die jeweilige Schulleitung.
    Bei allgemeinen Fragen zum Testen an den Schulen: bildung@lu.ch

    Bei generellen Fragen zum Testen: testen@lu.ch
    Für Fragen zur Durchführung: Hotline 0800 79 28 24

     


    Weiterführende Informationen  
    Kontakt
    Für allgemeine Fragen zum Testen an den Schulen
    bildung@lu.ch

    Für generelle Fragen
    Telefon: 041 228 45 50 (Mo-Fr 8.00-12.00 und 13.30-17.00)
    testen@lu.ch

    Hotline für Fragen zur Durchführung
    Telefon: 0800 79 28 24 (werktags, 8.00-18.00 Uhr)

  • Durchführung von gepoolten Speicheltests

    Video So entnehmen Sie bei sich selber eine Speichelprobe
    Instruktion Speichelprobe entnehme - YouTube

    Video So poolen Sie Tests richtig und führen eine Poolingliste
    Instruktion Pooling und führen der Poolingliste - YouTube

  • Vorgehen bei positivem Pool in Betrieben und Institutionen

     

    1. Der / die Pool-Manager*in des Betriebs verfügt über ein Einzeltest-Kit zur «Auflösung eines positiven Pools», das er / sie vorsorglich bestellt hat. Alle Personen aus dem positiven Pool werden im Betrieb umgehend nochmals getestet. Die Proben werden einzeln analysiert.
    2. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses des PCR-Einzeltests arbeiten die betroffenen Personen, wenn immer möglich, im Home-Office. Ist dies nicht möglich, dürfen die Personen unter Einhaltung der aktuell geltenden Verhaltens- und Hygieneregeln gemäss BAG, weiterarbeiten.
    3. Personen, die beim PCR-Einzeltest ein positives Ergebnis erhalten, müssen sich umgehend in Isolation begeben. Sie werden vom Contact Tracing kontaktiert.

    Merkblatt Vorgehen bei positivem Pool

     Anleitung zur Anwendung Einzeltest-Kit bei positiven Pools

  • Vorgehen bei einem positiven Testergebnis in Schulen

    Bei einem positiven Testergebnis in einem Pool ist das Vorgehen wie folgt:
    (vorausgesetzt, dass konsequent Masken getragen wurden) 

    1. Wird eine Testgruppe («Pool») positiv getestet, wird der / die Pool-Manager*in benachrichtigt.
    2. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht bekannt, welche Person(en) aus dem betroffenen Pool zum positiven Resultat beigetragen hat / haben. Daher müssen sich alle Personen aus dem Pool umgehend mit Einzeltests in der Schule testen lassen. Die Betroffenen werden von der Schule informiert.
    3. Bis zum Vorliegen des Resultates, kommen die betroffenen Personen nicht zur Schule und bleiben zu Hause. Dies gilt, bis sie das Resultat Ihres PCR-Einzeltests erhalten.
      Die übrigen Lernenden und Lehrpersonen können weiterhin die Schule besuchen bzw. unterrichten.
    4. Das Labor informiert die betroffenen Personen bzw. bei minderjährigen Lernenden deren Eltern über das Resultat des PCR-Einzeltests.
      Die Betroffenen informieren die Klassenlehrperson bzw. die Schulleitung.
    5. Falls das Resultat des PCR-Einzeltests positiv ausfällt begeben sich die betroffenen Personen umgehend zu Hause in Isolation. Sie werden zeitnah vom kantonalen Contact Tracing kontaktiert.
      Die Lernenden und Lehrpersonen, bei denen der PCR-Einzeltest negativ ausfällt, können die Schule wieder besuchen bzw. unterrichten.


    Bei Fragen
    Die Schulen wenden sich bei Fragen an die für sie zuständige Dienststelle des BKD. Lehrpersonen und Eltern wenden sich an die Schulleitung.
    Bei allgemeinen Fragen zum Testen an den Schulen: bildung@lu.ch

    Bei generellen Fragen zum Testen: testen@lu.ch
    Für Fragen zur Durchführung: Hotline 0800 79 28 24

     


Auf dieser Webseite werden zur Verbesserung der Funktionalität und des Leistungsverhaltens Cookies eingesetzt. Durch Klicken auf den OK-Button stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu.
Weitere Informationen